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Ilka von Boeselager beim Ehrenamtstag der CDU Wachtberg und Meckenheim

Quelle, Text & Foto: Blick aktuell, online, 02.11.2016

 

Die Gesellschaft wird erst durch das Ehrenamt mit Leben erfüllt - Stimmungsvolle Dankeschön-Veranstaltung in der Burg Adendorf für die ehrenamtlich Tätigen

Wachtberg-Adendorf. „Ehrenamt braucht mehr als ein Dankeschön“, davon ist die CDU in Meckenheim und Wachtberg überzeugt. Unter dem Motto „Ja zum Ehrenamt“ luden die beiden Ortsvereine zu einem Thementag in die Burg Adendorf ein. Auf einem kleinen „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten unter anderem das Deutsche Rote Kreuz und die Freiwillige Feuerwehr ihre Angebote und warben dafür, sich ehrenamtlich zu engagieren. Aufgelockert wurde das Ganze durch eine chromglänzende Oldtimerparade von einem Dutzend historischer Mercedes-Benz-Limousinen aus dem vergangenen Jahrtausend.

Im Ahnensaal der Burg, die das Ehepaar Georg und Gabriela von Loë für diese gute Sache zur Verfügung gestellt hatte, begrüßte zunächst der stellvertretende Vorsitzende der Meckenheimer CDU, Joachim Kühlwetter, die mehr als 50 Ehrenamtler aus den unterschiedlichsten Bereichen, die der Einladung der Christdemokraten gefolgt waren. Aber auch die beiden Bürgermeister, Christdemokrat Bert Spilles (Meckenheim) und Sozialdemokratin Renate Offergeld (Wachtberg), waren mit dabei, dazu noch die Bundestagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Elisabeth Winkelmeier-Becker, die CDU-Landtagsabgeordnete Ilka von Boeselager und Vizelandrätin Silke Josten-Schneider.

 

Ehrenamtstag

Selbstlos für die Gesellschaft einsetzen

„Wir stellen uns vor das Ehrenamt, um den Weg freizumachen, hinter das Ehrenamt, um ihm den Rücken zu stärken, und neben das Ehrenamt, um die Aktiven in den unterschiedlichsten Bereichen zu unterstützen“, erklärte der Wachtberger CDU-Vorsitzende Jörg Schmidt. Schließlich setzten sich die Ehrenamtler für die Gesellschaft ein, und das ganz selbstlos.

Ganz so selbstlos sei die CDU mit der Einladung nicht, schmunzelte Ilka von Boeselager, denn man sei sich sehr wohl bewusst, dass sie die enge Verbindung zum Ehrenamt und die Vernetzung mit den Protagonisten benötige. Sie appellierte an alle Anwesenden: „Bleiben Sie dem Ehrenamt treu, denn es ist gut, wenn man etwas weitergeben kann, und noch schöner, wenn man selbst etwas Positives zurückbekommt.“

Das Ehrenamt gebe auch den Bürgern Sicherheit, erinnerte Bürgermeister Bert Spilles daran, dass beispielsweise Freiwillige Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz oder Malteser ihre wichtige Arbeit auf ehrenamtlicher Basis verrichteten.

Es sei bemerkenswert, wie die Gesellschaft durch das Ehrenamt in den allermeisten Bereichen mit Leben erfüllt werde. Als Beispiel nannte er die Betreuung der Flüchtlinge seit dem vergangenen Jahr, „denn dass wir diese Herausforderung schaffen, ist hauptsächlich dem Ehrenamt zu verdanken.“

Für eine funktionierende Gesellschaft

Auch Winkelmeier-Becker lag sehr daran, das Ehrenamt zu würdigen und sichtbar zu machen, was oftmals im Verborgenen und über lange Zeit geleistet werde. „Der Staat lebt letztlich von Voraussetzungen, die er selbst nicht schaffen kann“, war sie überzeugt, dass eine funktionierende Gesellschaft davon abhänge, dass es Leute gebe, die bereit seien, sich für andere einzubringen. Leider sei in letzter Zeit aber festzustellen, dass die Ränder der Gesellschaft stärker würden, und dass sich immer mehr Kritikaster zu Wort meldeten. „Wir brauchen aber Menschen, die fragen, was kann ich tun, um unsere Gesellschaft zusammenzuhalten und das Miteinander zu bewahren – darin unterscheiden wir uns von vielen anderen Ländern“.

 

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