Heimerzheim, Gaststätte Prior, am 04. Dezember 1974 um 20 Uhr: 30 CDU-Frauen gründen in Swisttal die Frauenvereinigung. Sie ist damals eine der ersten im Rhein-Sieg-Kreis und im Land. Aus den Frauenvereinigungen wird später die heutige Frauen Union in der CDU.
Ilka von Boeselager, seinerzeit die erste Vorsitzende, erinnert sich, dass die Gründung der Altentagesstätte in Heimerzheim eines der ersten Vorhaben war, zu dem sich die neue Frauenvereinigung in Swisttal auf den Weg machte. Jetzt ist der beliebte Ort der Begegnung im Alten Kloster in Heimerzheim 50 Jahre alt geworden. Zu der großen Feier des Jubiläums an der Kölner Straße kam die Gemeinschaft der Seniorinnen und Senioren zusammen, Monika Hackenberg, die den Seniorentreff seit vielen Jahren leitet, Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner, Ilka von Boeselager, Helferinnen und Helfer.
Ilka von Boeselager blickt zurück auf den 10. Januar 1975, rund einen Monat nach der Gründung der Frauenvereinigung: Damals begannen in der Gaststätte Weidenbrück die Eröffnungs-Vorbereitungen für die Altentagesstätte, zusammen mit dem DRK, dem Deutschen Roten Kreuz. Der 15. Februar 1975 wurde als Eröffnungstermin der 15. Februar 1975 festgelegt.“ Im Protokoll zu dem damaligen Treffen ist festgehalten: „Es wurde [...] hervorgehoben, dass die Heimerzheimer CDU-Frauen [...] die Einrichtung der AT [Altentagesstätte] und die anfängliche Betreuung der Besucher [...] übernehmen. [...]. Herr Schneider wird nach Bedarf die Rentenberatung in der AT durchführen. Frau Schulz erklärte sich bereit, einmal im Monat mit den Besuchern der AT Gymnastik zu betreiben.“
Über die Jahre hinweg und durch die Einschränkungen der Pandemie hindurch ist der Seniorentreff im Alten Kloster ein Ort des produktiven Austauschs und Zusammenseins geblieben, der gemeinsamen Aktivität, des Spielens und des Erfahrungsschatzes.
Ilka von Boeselager dankte auch von ihrer Seite aus allen, die dazu beitragen, die Präsenz zeigen: „Auch im modernen Staat werden wir nur gut zusammenleben, wenn wir sozial leben“, sagt die langjährige Landtagsabgeordnete: „wenn wir zusammenhalten und die Heimat lebendig machen. Dafür ist der Seniorentreff in Heimerzheim ein sehr gutes Beispiel, über jetzt 50 Jahre hinweg. Die Solidarität zwischen den Generationen ist eine der wichtigsten Aufgaben, um im gesellschaftlichen Wandel erfolgreich zu bestehen: mit dem Wissen der Älteren, mit dem Vorwärtsdrang der Jüngeren. Ich wünsche mir, dass der Seniorentreff weiterhin ein großes Vorbild gibt, das ermuntert, soziale Initiative zu ergreifen. Je enger wir uns zusammenschließen, desto mehr Widerstandskraft gibt es in diesen bewegten Zeiten.“